Diakonie

 

Diakonie bezeichnet die innere Haltung und entsprechend gelebte Praxis, sich mit den eigenen Möglichkeiten (Kraft, Zeit, Fähigkeiten, Geld etc.) für andere Menschen und ihre Bedürfnisse einzusetzen. Dies können spontane alltägliche Einsätze für andere Menschen sein, was in unseren Gemeinden in vielfältiger Weise gemacht wird. Es kann aber auch organisierte Diakonie sein: der koordinierte Dienst für Menschen, denen auf nicht-organisierter Basis nicht geholfen wird resp. nicht geholfen werden kann.

Die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land weist in eine ungewisse Zukunft, und immer mehr Menschen können mit den Anforderungen der modernen Industriegesellschaft nicht mehr mithalten. Neben den klassischen Armen (Sozialhilfeempfänger etc.) ist die Gruppe der "Working Poor" entstanden. Es ist zu befürchten, dass unser öffentliches soziales Netz auf die Dauer nicht mehr im bisherigen Umfang finanzierbar ist. Nimmt man die zunehmende Überalterung der Gesellschaft hinzu, dann stehen unsere Sozialwerke vor grossen Problemen. Und damit gewinnt die praktische Diakonie in unseren Gemeinden wieder an Bedeutung.

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