Leitbild der VFMG

 

Die VFMG (Vereinigung Freier Missionsgemeinden in der Schweiz) ist ein Verband freikirchlicher evangelischer Gemeinden in der Deutschschweiz und der Romandie, gegründet 1967. Wie schon im Namen sichtbar, haben Mission resp. Evangelisation in der Schweiz und im benachbarten Ausland für uns eine hohe Priorität.

Die VFMG erreicht durch den Dienst ihrer Mitarbeiter und bestehender Gemeinden Christus fernstehende Menschen in der Schweiz und den angrenzenden Ländern mit der Frohen Botschaft von Jesus Christus. Menschen werden in die Nachfolge gerufen, neue Gemeinden gegründet und der Gemeindebau wird durch zentrale Dienstleistungen unterstützt.

Die VFMG unterstützt und fördert bestehende Gemeinden in der Schweiz und den angrenzenden Ländern durch kontinuierliche Beratung und Schulung der Verantwortlichen, durch Motivation zum Dienst in Gemeindebau und Evangelisation und verhindert durch  Vermittlungstätigkeit und Coaching unfruchtbare Auseinandersetzungen.

Unser Ziel sind Mehrgenerationen-Gemeinden, in denen Beziehungen zu Gott und Menschen gepflegt und Freude und Leid geteilt werden, wo ein Klima der Liebe, der Offenheit, der Wertschätzung und Vergebung herrscht und Jung und Alt ihre Gaben zum Bau des Reiches Gottes einsetzen können.

Wir - die VFMG und die ihr angeschlossenen Gemeinden - halten an der biblischen Wahrheit, an der Unfehlbarkeit des Wortes Gottes fest, auch im Wissen, dass dieser Botschaft widersprochen wird. Wir haben gemeinsame Werte, die auf der biblischen, ewiggültigen Wahrheit gründen, die wir nicht nur in unseren Familien und Gemeinden lehren und leben, sondern auch in der säkularen Gesellschaft vertreten und verteidigen.

Umsetzung des Leitbildes

Gemeindebau und Evangelisation im Inland

  • Die Inlandmission umfasst die Evangelisation durch die VFMG und die angeschlossenen Gemeinden in ihrem Umfeld und die evangelistische Arbeit in Gesellschaftssegmenten, die wir bisher noch wenig erreicht haben, sowie die Gründung von neuen Gemeinden. Sie ist unserer Auslandmission gleichgestellt.
  • Wir legen Wert darauf, Mehrgenerationen-Gemeinden zu bauen und wollen bewusst auch die Kinder und Jugendlichen aus unseren Gemeinden erreichen und integrieren. Deshalb bieten wir Unterstützung in der Kinder- und Jugendarbeit an. Auch die Förderung des Wohlergehens von Ehe und Familie ist uns ein besonderes Anliegen.
  • Wir nehmen den Gemeinden soweit als möglich die administrativen Aufgaben ab, die zentral einfacher und effizienter erledigt werden können, damit in den Gemeinden nicht unnötig Kapazitäten gebunden werden. Wir koordinieren übergemeindliche Aufgaben und die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden.
  • Wir unterstützen Mitarbeiter und andere Verantwortungsträger in der VFMG und den Gemeinden durch unser Ausbildungsangebot und durch laufendes Coaching. Wir fördern den Erfahrungsaustausch innerhalb des Verbandes auch auf regionaler Ebene.
  • Wir fördern die Diakonie als Teil unseres Auftrages in Gemeinde und Gesellschaft sowie die Verbindung zwischen Diakonie und Evangelisation.

Mission im angrenzenden Ausland

  • Wir konzentrieren uns in unserer Auslandmission auf die drei mehrheitlich katholischen Nachbarländer Frankreich, Italien und Österreich.
  • Wir gründen als Pionierarbeit Gemeinden und fördern den Gemeindebau, bilden einheimische Nachwuchskräfte aus und unterstützen den Aufbau von regionalen oder nationalen Netzwerken und Gemeindeverbänden.

Lehre

  • Wir entwickeln und publizieren Positionspapiere und Stellungnahmen, teils als Richtlinien, teils als Empfehlung oder Diskussionsgrundlage zu umstrittenen oder aktuellen theologischen und gesellschaftlichen Fragen und zur Wertediskussion. Damit unterstützen wir die Entwicklung einer gemeinsamen Sicht hinsichtlich Auslegungen der Bibel und gemeinsamer Werte als Basis für unser Leben und unseren Dienst in der Gesellschaft.
  • Wir unterstützen und fördern eine klare bibeltreue Verkündigung, die alle wesentlichen Themen der Bibel und des Lebens angemessen berücksichtigt.
  • Wir beschäftigen uns mit den Bereichen Erziehung, Bildung und Kultur, äussern uns zu Wirtschaftthemen und zum Berufsleben, zu Freizeit und zu Fragen im Gesundheitsbereich, aber auch zu politischen Themen, wenn ethische Fragen zur Diskussion stehen.

Rubigen, Februar 2007